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Chancengleichheit für introvertierte Schüler

 

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Unterschiede zwischen Introvertierten und Extrovertierten
 
 
Es lebe der Unterschied!
Der Blick auf den hintergründigen Unterschied zwischen Introvertierten und Extrovertierten ermöglicht einen Einblick in zwei verschiedene Welten und erklärt das offen – sichtliche „anders“ sein.
 
Introversion (von lat. intra »innerhalb« und vertere »wenden«) ist der Gegenpol zu Extraversion. Introvertierte Charaktere beobachten in sozialen Gruppen eher als selbst zu handeln. Typische Eigenschaften sind hier still, sorgfältig, scheu, reflektierend und zurückgezogen.
 
Extraversion (von lat. extra »außerhalb« und vertere »wenden«) zeichnet sich durch eine nach außen gewendete Haltung aus. Extravertierte Charaktere empfinden den Austausch und das Handeln innerhalb sozialer Gruppen als anregend. Typisch extravertierte Eigenschaften sind gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig.
 
Extraversion und Introversion sind zwei, auf einer Skala sich gegenüberstehende Persönlichkeitsausprägungen.
 
Wesentliche Unterschiede zwischen Introvertierten und Extravertierten
Introvertierte Extravertierte
Bekommen Energie von innen heraus.
 
Bekommen Energie von der Interaktion nach außen.
 
Die wahre Welt ist eine innere Welt von Ideen, Verstehen und Bedeutung..
 
Die wahre Welt ist die äußere Welt von Menschen und Dingen.
 
Menschen voller Ideen und abstrakten Erfindungen, schwierig zu verstehen, oft schüchtern.
 
Menschen voller Handlung und praktischer Leistung, leicht zu verstehen, oft gesellig.
 
Haben ein öffentliches und ein privates Selbst.
 
Sind öffentlich und privat die Selben.
 
Intensiv und leidenschaftlich, neigen dazu, Gefühle zu unterdrücken.
 
Mitteilsam und weniger leidenschaftlich, lassen Gefühle heraus, wenn sie weitergehen.
 
Fühlen sich durch andere Menschen ausgelaugt, brauchen Zurückgezogenheit.
 
Fühlen sich durch andere Menschen mit Energie gefüllt, fühlen sich durch Alleinsein ausgelaugt.
 
Haben wenige enge Freunde.
 
Freunden sich leicht mit vielen Menschen an.
 
Still in größeren Gruppen,
befürchten Demütigungen.
Freimütig in Gruppen, gehen Risiken ein.
 
Können sich sehr stark konzentrieren.
 
Können einfach abgelenkt werden.
 
Proben im Geiste, bevor sie sprechen, brauchen
Zeit, um Entscheidungen zu treffen.
Denken laut, treffen schnelle Entscheidungen.
 
Lernen durch Beobachtung, leben das Leben erst, wenn sie es verstanden haben.
 
Lernen durch Tun, verstehen das Leben, nachdem sie es gelebt haben.
 
Gehen vom Überlegen zum Tun und zurück zum Überlegen.
 
Gehen vom Tun zum Überlegen und zurück zum Tun.

 

Silverman (1993

Um ein besseres Verständnis entwickeln zu können, ist es hilfreich, nicht nur die unterschiedlichen Grundeinstellungen zu kennen, sondern auch das daraus resultierende Verhalten zu verstehen. Eine ausführliche Beschreibung lesen Sie bitte hier

 

Kolkwitzie / Perlmuttstrauch / Kolkwitzia amabilis

 

 

 
 
Meistens gibt es guten Mut, wenn man denkt bevor man tut.
Auch denke ich, es schadet nicht, wenn man denkt, bevor man spricht.
(anonym)